Cal Visó Yoga Retreat – EAT · SLEEP · YOGA · REPEAT

Jul, 2017
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Das war das Motto unseres Yoga Retreats im wunderschönen Cal Visó in Spanien. Zusammen mit zehn anderen deutschen und englischen Yoginis und Yogis durften Stacey und ich als Yogalehrerinnen eine tolle Woche in dem stilvoll restaurierten Landhaus verbringen.

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Cal Visó ist etwa eineinhalb Stunden von Barcelona entfernt, also weit genug weg von allem Trubel. Das Haus ist umgeben Wald und Feldern, auf denen zwei weiße Pferde wie im Märchen grasen.
Der Ort strahlt von der ersten Minute an Ruhe, Frieden und Idylle aus – perfekt für unser Yoga Retreat.

#YOGAEVERYBEAUTIFULDAY

Jeden Morgen sind wir in Stille mit unseren Yogamatten unter dem Arm zum türkis blauen Infinity Pool geschlendert. Auf der großzügigen Terasse haben wir unsere Matten ausgerollt und als erstes meditiert. Unser flowiges Morgen-Yoga, mit grandioser Aussicht auf das Gebirge von Montserrat, hat Körper, Geist und Seele sanft aufgeweckt um erfrischt in den Tag zu starten.

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Am späten Nachmittag haben wir uns für den Yogaunterricht in den angenehm kühlen Yogaraum zurückgezogen. Dort haben wir uns beim ruhigen Yin Yoga (LINK), restorative Hatha Yoga oder Yoga Nidra in Selbstliebe geübt und Soul Spa betrieben.

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Als Yogalehrerinnen ist es Stacey und mir besonders wichtig, dass unsere Yoginis und Yogis lernen für sich „richtig“ zu üben, auf ihren Körper zu hören und die (aktuellen) Grenzen wahr- und anzunehmen. Diese Grenzen verändern sich natürlich ständig und es macht Spaß, sie in einem gesunden Maß herauszufordern. Deshalb haben wir einen Asana Workshop angeboten, bei dem wir auf individuelle Wünsche und Fragen eingegangen sind. In einer sicheren und gleichzeitig lockeren Atmosphäre haben wir zusammen herauszufordernde Asanas wie Rad, Rockstar und Kopfstand erarbeitet und geübt.

SOULFOOD – drei Mal am Tag

Nach zwei Stunden Yoga am Morgen schmeckt das Frühstück umso besser. Hier hatten wir eine reichliche Auswahl an frischem Obst, Müsli, Jogurt, verschiedenste Milchsorten, eine volle Käseplatte, leckeres Brot… und mein absoluter Favorit im Sommer: frisch gepresster Orangensaft.

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Mittags und abends haben unsere Köche ein liebevoll zubereitetes vegetarisches Buffet für uns gezaubert. Das Essen war großartig, hat uns geschmacklich und optisch verwöhnt und uns auf allen Ebenen genährt. Da war Mäßigung absolut unmöglich! 🙂

Die Seele baumeln lassen

Das Haus und die Umgebung sind dafür einfach perfekt. Überall gibt es kleine lauschige Ecken, in die man sich mit seinem Lieblingsbuch, Notiz- oder Skizzenheft, seiner Gitarre oder auch mal „nur“ mit sich selbst zurückziehen kann. Gemütliche Hängesessel, Lounges und natürlich die Liegen am Infinity Pool laden dazu ein, sich zu entspannen und den Blick nach innen zu richten.

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Zum Yin gehört auch Yang

Wer kennt das nicht? Nach der Anspannung kann man die Entspannung einfach viel mehr genießen. Das ist das Prinzip vom Yoga, vom Yin und Yang, von den Polaritäten, die sich wechselseitig hervorbringen und sich gegenseitig bedingen. Damit wir also nicht nur im ruhigen Yin verweilen, haben wir unser Paradis ganze zwei Mal verlassen und Ausflüge in der näheren Umgebung gemacht.


Auf nach Montserrat

An einem Tag sind wir ins Montserrat Gebirge gefahren, das uns schon aus der Ferne beeindruckt hat. Der Montserrat (zersägter Berg) ist das Wahrzeichen Kataloniens. Die skurillen Felsformationen sind auch bei Kletterern beliebt. Das war uns allerdings zu viel Yang. Wir sind stattdessen gewandert. Vom Benediktiner Kloster Santa Maria in etwa 700 Meter Höhe ging es auf den Gipfel Sant Jeroni (1.237 m) hinauf.

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Nach etwa 2 Stunden Aufstieg wurden wir mit einem grandiosen 360 Grad Ausblick auf das Land und das Gebirgslandschaft belohnt. Nach dem steilen Abstieg durch den schattigen Wald haben wir uns noch die Basilika angeschaut, in der das Wahrzeichen Kataloniens, die schwarze Madonna „La Moreneta“ zu sehen ist. Wieder in Cal Visó angekommen, haben wir uns gebührend beim Yin Yoga entspannt und unsere Faszien wieder geschmeidig gemacht.


Pack die Badehose ein


Am Samstag sind wir zu einem Bergsee mit türkis blauem Wasser gefahren. Mit Tretboot und Kayak haben wir den, von Felsen gerahmten, See erkundet. Unser Tretboot war irgendwie unsteuerbar, sodass wir in Schlangenlinien umher gefahren sind und sehr viel gelacht haben. Noch mehr haben wir dann gelacht, als wir von der Wasserrutsche mitten im
See gerutscht sind und uns wie spielende Kinder gefühlt haben. Herrlich befreiend!

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Lachyoga

Lachen ist gesund und es gibt sogar Lachyoga um das Zwerchfell so richtig in Wallung zu bringen. Das brauchten wir allerdings gar nicht bei unserem Retreat. Vielleicht war es die Englisch-Deutsche-Kombo, das gute Wetter, das leckere Essen, das Yoga, spontane Karaoke am Abend oder alles zusammen. Auf jeden Fall haben wir die ganze Woche über seeehr viel gelacht und waren ausgelassen.

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Dankbarkeit

„Ich habe festgestellt, dass ich beim Yoga jetzt viel mehr oder auf eine andere Art dabei bin. Ich weiß nach der Woche viel besser worauf ich achten muss bzw. achte ich viel mehr auf mich als auf die anderen. Außerdem weiß ich jetzt mehr, was ich mit der Übung anspreche. Das ist eine ganz neue und schöne Erfahrung.“ Katharina

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Diese schönen Worte und das Feedback am Ende der Woche berühren mich sehr und machen mich super glücklich. Ich bin erfüllt von Dankbarkeit, wenn ich an die wunderschöne Zeit in Cal Visó zurückdenke.

Hier gibt es weitere Fotos von unserer Zeit im Paradies.

Weil es so viel Freude gemacht hat, dieses Yoga Retreat zu veranstalten, habe ich mich dafür entschieden, im Oktober noch eins zu veranstalten. Dieses Mal fahren wir nach El Palmar, an den Atlantik in Südspanien: Yoga & Meer Retreat an der Costa de la Luz. Ich liebe diese Gegend und habe zwei Saisons als Reiseleiterin dort verbracht.

Love & Namaste
Deine Feli

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