15 Gründe für Yin Yoga

Mrz, 2017

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Was ist Yin Yoga?

Im Gegensatz zu Yang Yogastilen wie z.B. Vinyasa-Flow oder Power-Yoga ist Yin Yoga ein ruhiger und eher passiver Yogastil. Dabei praktizieren wir hauptsächlich im Sitzen oder Liegen.

Yin Yoga hat seinen Ursprung in der der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Deshalb sprechen wir beim Yin Yoga auch vom „Qi“ im Gegensatz zum „Prana“, das du bestimmt aus anderen Yogaklassen kennst. Beides hat die gleiche Bedeutung: die Lebenskraft in der ganzen Schöpfung.

Yin und Yang sind sich ergänzende Kräfte und gehören immer zusammen. Yin-Merkmale sind z.B. kühl, nass, langsam, feminin und ruhig. Yang-Merkmale auf der anderen Seite sind beispielsweise warm, trocken, schnell, maskulin, extrovertiert. Somit genau das Gegenteil. Trotzdem sind diese beiden Kräfte miteinander verwoben und es kann kein reines Yin oder reines Yang geben. Du kennst bestimmt das Yin und Yang Symbol. Der Punkt innerhalb jeder Seite symbolisiert diese Zusammengehörigkeit.

Sind Yin und Yang ausbalanciert, fühlen wir uns ausgeglichen und entspannt. Genau das wollen wir bei der Yin Yoga Praxis erreichen. Dabei geht es darum, sich in die Asanas hinein zu entspannen, den Atem frei fließen zu lassen und zu beobachten. Wir arbeiten im Yin Yoga mit dem Fluss des „Qi“ in den Meridianen. Das sind Energiebanen, die unseren Körper durchziehen. Einfach gesagt: Ist das „Qi“ in unserem Körper im Fluss, geht es uns gut. Das ist unser Ziel beim Yin Yoga.

Mir tut die Yin Yoga Praxis jedenfalls sehr gut und deshalb habe ich hier meine 15 Gründe für Yin Yoga aufgeschrieben.

Ich liebe Yin Yoga weil…


… es der perfekte Ausgleich zum Yang im Stadtleben, im Vinyasa-Yoga und im Alltag ist.

… die Praxis komplett entschleunigend ist.

… ich dadurch in Balance und Harmonie komme.

… das Praktizieren muskuläre und fasziale Spannungen in meinem Körper löst.

… dadurch meine Gewebsstrukturen und Gelenke beweglich und vital gehalten werden.

… es meine Organe anregt und ihre Funktion verbessern kann.

… es mich lehrt die Dinge aufmerksam wahrzunehmen ohne sie zu bewerten.

… ich meine Asanaform ganz frei für mich erfühlen kann ohne viele Hinweise zur Ausrichtung.

… ich es mir mit meinem Bolster (Yogaliebling!) richtig bequem machen kann.

… es ums Erlauben und nicht ums Forcieren geht.

… ich meine Aufmerksamkeit komplett nach innen richten kann.

… das Wort „Yin“ einfach schön ist.

… ich so meine Yin-Seite schätzen und lieben gelernt habe.

… dadurch mein „Qi“/ „Prana“ (Lebenskraft) wieder in den Fluss kommt.

… ich mich danach wie neu geboren fühle und voller Kraft wieder ins Yang gehen kann.

 

Praktizierst du auch Yin Yoga? Warum liebst du Yin? Ich freue mich über deine Kommentare.

Falls du jetzt neugierig geworden bist und Yin Yoga mal ausprobieren willst, komm doch zum Soul Spa Sunday. Im April werde ich an zwei Sonntagen eine 120-minütige Yogaeinheit bestehend aus Yin Yoga und Yoga Nidra unterrichten. Hier gibt’s Details zum Soul Spa Sunday (9. April und 23. April) und zur Anmeldung.

Love & Namaste
Deine Feli

 

 

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